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Pressemitteilung des IfW vom 11. September 2009

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GES: Weitere Lösungsvorschläge für drängende globale Probleme

Auch am zweiten Tag hat das Global Economic Symposium (GES) eine ganze Reihe innovativer und zugleich anwendungsorientierte Vorschläge zur Lösung drängender globaler Probleme hervorgebracht. Das GES, bei dem sich in der Fielmann-Akademie Schloss Plön in Schleswig-Holstein mehr als 350 hochrangige Entscheidungsträger aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in 27 Arbeitskreisen versammelt haben, hat sich zum Ziel gesetzt, globale Probleme nicht nur zu diskutieren, sondern möglichst einer Lösung zuzuführen. Wie schon am ersten Tag haben die Organisa­toren die Auditorien der Arbeitskreise befragt, welche der erarbeiteten Lösungsvorschläge besonders zielführend erscheinen.

Der Vorschlag der Experten im Arbeitskreis “Overcoming Inequality through Education”, aus öffentlichen Mitteln gespeiste Stipendienprogramme darauf zu konzentrieren, Armen – und dabei insbesondere Mädchen – besseren und kostengünstigen Zugang zu Bildungschancen zu verschaffen, überzeugte die Zuhörer am meisten.

Die Experten des Arbeitskreises “The Future of Global Financial Governance” sprachen sich dafür aus, dem Internationalen Währungsfonds (IMF) und dem Financial Stability Board bessere Überwachungsmöglichkeiten zu verschaffen, indem diesen Institutionen eine größere Autonomie eingeräumt wird und Abstimmungsrechte anders zuge­teilt werden als bislang. Dies war im Urteil der Arbeitskreisteilnehmer der populärste Vorschlag.

Im Arbeitskreis “Establishing a Global Climate Regime” wurde vorgeschlagen, den Emissionsrechtehandel im Rahmen des cap-and-trade Systems mit einem An­passungsfonds zu verbinden. Gleichzeitig sollte ärmere Länder ein besserer Zugang zu emissionssparenden Technologien verschaffte werden.

Das jährlich stattfindende Global Economic Symposium wird mit Unterstützung der Fielmann AG, der Wintershall AG und der Fielmann Akademie Schloss Plön gemeinsam vom Institut für Weltwirtschaft (IfW), dem Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein und der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) veranstaltet.

Weitere Informationen über das GES finden Sie unter:
www.global-economic-symposium.org

Kontakt:

Für Fragen zum GES wenden Sie sich bitte an die Medienagentur des IfW:
   ludwig+partner GmbH
   Johnsallee 62
   20148 Hamburg
   Tel.: +49 (40) 45 01 41-0
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