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Pressemitteilung des IfW vom 08. August 2007


Dritte ESF-IfW-Konferenz zur globalen Gesundheitsökonomie

Die globale Dimension medizinischer Innovationen:
Finanzierung, geistige Eigentumsrechte, Investitionsanreize und Technologiediffusion

Hotel Kieler Yacht Club (Kiel) 4. bis 8. Oktober 2007

Konferenz-Chairs: Professor Frederic M. Scherer (John F. Kennedy School of Government, Harvard University, US) und Professor M.N. Graham Dukes (University of Oslo, Norwegen)

Neues medizinisches Wissen und Innovationen in medizinischer Technologie gelten zu Recht als treibende Kraft einer steigenden Lebensqualität und Lebenserwartung. Zugleich müssen Gesundheits- und Forschungspolitik am Beginn des 21. Jahrhunderts neue Antworten auf die Globalisierung des Angebots medizinischer Technologie finden. Vor diesem Hintergrund veranstaltet des Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel in Kooperation mit der European Science Foundation eine hochkarätig besetzte Forschungskonferenz, die nach neuen Wegen in der Finanzierung, der Entwicklung geistiger Eigentumsrechte und der Optimierung von Innovationsanreizen sucht.

Gemeinsam mit der European Science Foundation lädt das Institut für Weltwirtschaft daher Sozial- und Naturwissenschaftler, Praktiker des Gesundheitswesens und der Gesundheitspolitik sowie Experten aus der biomedizinischen und pharmazeutischen Industrie zu dieser Konferenz ein, die den Titel „The Global Organization of Biomedical Innovation: Funding, Intellectual Property Rights, Incentives and the Diffusion of New Technology“ trägt und die vom 4. bis 8. Oktober 2007 im Hotel Kieler Yacht Club in Kiel stattfindet. Die Frist für Anmeldungen – am einfachsten mithilfe des elektronischen Formulars, das auf der Konferenz-Webseite http://www.esf.org/conferences/07247 bereitsteht – endet am 24. August 2007.

Die inhaltliche Leitung liegt in den Händen eines Ökonomen und eines Mediziners – Frederic M. Scherer (Inhaber des Aetna-Lehrstuhls an der John F. Kennedy School of Government, Harvard University, US) und M.N. Graham Dukes (University of Oslo, Norwegen) – zwei weltweit führenden Wissenschaftlern, die zugleich über umfangreiche Erfahrungen in der wirtschaftspolitischen Beratung und in der Gestaltung nationaler und internationaler Regulierungssysteme für medizinische Technologie verfügen.

Ziel der Konferenz, die von der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung finanziell unterstützt wird, ist es, Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen und Praktiker des Gesundheitswesens zusammenzubringen, die Wesentliches zur Verbesserung des medizinischen Innovationsprozesses beitragen können. Auf diese Weise sollen neue interdisziplinäre Forschungsnetze entstehen und der Anstoß zu konkreten Forschungskooperationen für die kommenden Jahre gegeben werden.

Die Tagesordnung der Konferenz umfasst sechs aufeinander folgende Themenkreise:

(1) Demand and Supply in the Global Market for Biomedical Innovation;
(2) The Role of Government Funding and Private Insurance;
(3) Intellectual Property Rights and International Trade;
(4) The Social Returns to Biomedical Research;
(5) The Fragile State of Europe's Biomedical Industry; und
(6) Health Care Institutions, Investment Incentives, and the Diffusion of Innovations.

Neben den weltweit führenden Experten aus Medizin und Ökonomie, die auf Einladung der Veranstalter ihre wichtigsten Forschungsergebnisse und Ideen für die weitere wissenschaftliche Arbeit präsentieren werden, sollen auch möglichst viele jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Experten aus der privaten Wirtschaft Gelegenheit erhalten, ihre neuesten Forschungsarbeiten vorzustellen. Für die besten jüngeren Bewerber stehen Stipendien zur Deckung der Konferenz- und Reisekosten zur Verfügung.

Interessierte Praktiker aus allen Bereichen des Gesundheitswesens, aus Politik und der Industrie sowie Wissenschaftler aus Ökonomie, Medizin und angrenzenden Fachgebieten sind herzlich eingeladen, sich auf der Konferenz-Webseite http://www.esf.org/conferences/07247 über die Inhalte und Hauptreferenten des Kern-Programms zu informieren und sich persönlich anzumelden. Die Anmeldefirst endet am 24. August 2007.

Ausführliche Informationen

Fachliche Ansprechpartner:

Jean Kelly, European Science Foundation
jkelly@esf.org
Tel. +32 (0)2 533 2025

Dr. Michael Stolpe, Institut für Weltwirtschaft
michael.stolpe@ifw-kiel.de
Tel. +49 (0)431 8814 246