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26.05.2013
 
 
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Weltwirtschaftlicher Preis 2006

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point Motivation     pointNominierungsverfahren

 

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von links: Dr. Jorma Ollila, Prof. George Akerlof, Ph.D.,  Peter Harry Carstensen,
Angelika Volquartz, Prof. Dennis Snower, Ph.D., Jacques Delors,
Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann, Peer Steinbrück
 

 

BD21298_.gif Weitere Fotos von der Preisverleihung  BD21298_.gif Fotos von der anschließenden Regattabegleitfahrt

 

film.jpg Reden in Bild und Ton  

 

Der Weltwirtschaftliche Preis wurde am 18. Juni 2006 vom Institut für Weltwirtschaft, mit Unterstützung der Landeshauptstadt Kiel und der Industrie- und Handelskammer zu Kiel und im Beisein des Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins, Peter Harry Carstensen, und des Bundesministers der Finanzen, Peer Steinbrück, verliehen. Bundesminister Steinbrück hielt die Festrede.

Das Institut für Weltwirtschaft freut sich, dass es den diesjährigen Weltwirtschaftlichen Preis verleihen durfte an

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point Jacques Delors, Präsident a.D. der Europäischen Kommission,point Professor George Akerlof, Ph.D., Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften, undpoint Dr. Jorma Ollila, Vorsitzender des Vorstandes von Nokia.
Jacques Delors war Präsident der Europäischen Kommission von 1985 bis 1994. In den drei Amtsperioden seiner Präsidentschaft hat er grundlegende Reformen auf den Weg gebracht und dem europäischen Integrationsprozess eine neue Dynamik verliehen. Nach der Verabschiedung der Einheitlichen Europäischen Akte 1986 legte er im so genannten Delors-Plan den Grundstein für den Maastrichter Vertrag über die Wirtschafts- und Währungsunion (1992). Delors hat sich einen Namen gemacht als Vertreter einer Politik des sozialen Ausgleichs in Europa, als engagierter Verfechter eines Dialogs zwischen den Tarifpartnern, als Befürworter einer Europäischen Föderation von Nationalstaaten mit einer eigenen Verfassung und als Bewahrer der europäischen Idee in einer heterogener werdenden, erweiterten Europäischen Union.Prof. George Akerlof, Ph.D., erhielt 2001 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften und ist durch eine bahnbrechende Analyse von Märkten mit asymmetrischer Information bekannt geworden. Er hat am Beispiel des Gebrauchtwagenmarktes gezeigt, dass Märkte, auf denen die Käufer und Verkäufer nicht über dieselben Produktinformationen verfügen, auf denen die Informationen also nicht symmetrisch verteilt sind, versagen können. Mit seiner Arbeit hat er die ökonomische Forschung maßgeblich beeinflusst, vor allem auf dem Gebiet der Gesundheitspolitik, der Finanzmärkte und der Arbeitsverträge.Dr. Jorma Ollila ist einer der erfolgreichsten Unternehmer Europas. Nachdem er im Januar 1992 Vorstandsvorsitzender von Nokia geworden war, sanierte er zunächst das stark angeschlagene Unternehmen. Aus einem national tätigen Hersteller von Gummistiefeln und anderen traditionellen Erzeugnissen schuf er dann das bedeutendste Unternehmen für Mobilkommunikation der Welt. Ollila zeichnet sein unorthodoxer und innovativer Führungsstil aus, mit dem es ihm gelang, Nokia in die Gewinnzone zu führen und gleichzeitig die damals daniederliegende finnische Wirtschaft zu beleben. Bevor sich Nokia ausschließlich der Produktion von Mobiltelefonen widmete, erwirtschaftete das Unternehmen 1993 Gewinne von 2 Milliarden US-Dollar. 1999 stieg der Gewinn auf 10 Milliarden US-Dollar, und der Umsatz erreichte sogar die Marke von 20 Milliarden US-Dollar. 

Auf ihre individuelle Art spiegeln unsere Preisträger den Zielgedanken des Weltwirtschaftlichen Preises wider. Der Weltwirtschaftliche Preis soll eine kreative Stimme in der zum Teil karg und kümmerlich anmutenden öffentlichen Debatte um die Zukunft der Weltwirtschaft anklingen lassen. Sie ist weder die Stimme des erbarmungslosen, rücksichtslosen Wettbewerbs noch die Stimme der Kapitalismuskritik. Durch die Würdigung der außerordentlichen Leistungen unserer Preisträger, wollen wir dafür werben, dass eine auf ökonomischen Anreizen basierende Marktwirtschaft gleichzeitig die Effizienz und den sozialen Ausgleich befördern kann.

 point Weltwirtschaftlicher Preis 2012 / 2011 2010 / 20092008 / 2007 / 2005

 point Kontaktperson: Prof. Dr. Federico Foders