Soziale Marktwirtschaft und Wachstum
„Die Gesamtordnung sollte so sein, dass sie den Menschen das Leben nach ethischen Prinzipien ermöglicht.“
(Walter Eucken, 1949)
Zu den grundlegenden Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft zählen Individualität und Privateigentum, Wettbewerb und offene Märkte, Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft, Einheit von Handeln und Haftung der Akteure sowie Grundabsicherung gegen große Lebensrisiken.
Deutschland hat sehr gute Erfahrungen mit der Sozialen Marktwirtschaft gemacht: Wachstum, Wohlstand sowie Aufstiegs- und Teilhabechancen sind über breite Bevölkerungsgruppen verwirklicht. Die absolute Armut hat deutlich abgenommen. Vor allem ist es gelungen, durch Prosperität die erheblichen Lasten der deutschen Wiedervereinigung zu schultern. Dennoch hat die breite Akzeptanz der Sozialen Marktwirtschaft bei den Bürgern abgenommen. Gründe dafür sind u.a.: zunehmende Staatsverschuldung, Lastenverschiebung auf künftige Generationen, Vermachtung von Märkten durch mangelnden Wettbewerb, internationale Finanz- und Euro-Krise, Regulierungsversagen. Einige Teile der Gesellschaft fühlen sich zurückgelassen und resignieren. Politik und Gesellschaft müssen darauf schlüssige, überzeugende Antworten finden.
Podiumsdiskussion am 20. August 2012
Dr. Thomas Fietz
Regionalbüroleiter der FNF
Prof. Dennis Snower, Ph. D.
Präsident des IfW
Dr. Philipp Rösler
Bundesminister für Wirtschaft
Christoph Andreas Leicht
Präsident der IHK Schleswig-Holstein
Uwe Polkaehn
Vorsitzender DGB Nord
Moderation:
Claudia Spiewak
Chefredakteurin des NDR Hörfunks,
Programmleiterin NDR Info
Veranstalter:
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Institut für Weltwirtschaft