Chinas Strukturwandel zwingt ausländische Anbieter zum Umdenken
Chinas Strukturwandel wird in den nächsten Jahren von drei Trends bestimmt werden: stärkere Urbanisierung, zunehmende Alterung und wachsende Binnennachfrage. Für ausländische Anbieter wird es daher ratsam sein, sich auf neue Märkte in China einzustellen und das Wegbrechen alter Märkte zu akzeptieren. Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, Gesundheit, Bildung, Freizeitnutzung und Informationsdienstleistungen könnten neue Wachstumssektoren sein, schreibt Rolf Langhammer in seinem neuen Beitrag für den IfW-Fokus. mehr...
Weltwirtschaftlicher Preis 2013 für Gro Harlem Brundtland, Mo Ibrahim und Joseph E. Stiglitz
Gro Harlem Brundtland, ehemalige Ministerpräsidentin Norwegens, Joseph E. Stiglitz, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften, und Mo Ibrahim, ehemaliger afrikanischer Mobilfunkunternehmer und Gründer der Mo Ibrahim Foundation, sind die Preisträger des Weltwirtschaftlichen Preises 2013, der während der Kieler Woche verliehen wird. Mit dieser Auszeichnung würdigen das Institut für Weltwirtschaft (IfW), die IHK Schleswig-Holstein und die Landeshauptstadt Kiel Politiker, Ökonomen und Unternehmer, die sich als Vordenker einer weltoffenen, marktwirtschaftlichen Gesellschaft verdient gemacht haben. mehr...
Nachhaltiger Subventionsabbau nur bei Fundamentalkorrektur der Finanzverfassung
Im Jahr 2011 lagen die Subventionen in der Kieler Abgrenzung mit knapp 167 Mrd. Euro um 19 Mrd. Euro über dem Niveau des Jahres 2000. Die Subventionen sind höher als das Aufkommen aus Lohnsteuer und veranlagter Einkommensteuer. Von Subventionskürzungen ist in der politischen Debatte zwar häufig die Rede, umgesetzt werden nachhaltige Schnitte in die Subventionen jedoch nicht. Dazu würde es wohl erst bei einer Fundamentalkorrektur der Finanzverfassung kommen, argumentieren Alfred Boss und Astrid Rosenschon in ihrem IfW-Fokus 139. mehr...
IfW-Schuldenbarometer: Griechenland hoffnungslos überschuldet
Griechenlands Verschuldung hat ein Niveau erreicht, das eine Sanierung der Staatsfinanzen ohne Hilfe von außen unmöglich macht. Selbst ein langfristiges nominales Wachstum in Höhe von 4 Prozent verhilft Griechenland nicht zur Schuldentragfähigkeit. Das ergibt das aktuelle IfW-Schuldenbarometer. Einzig ein weiterer Schuldenschnitt erscheint hier zielführend. mehr...
100 Jahre Review of World Economics / Weltwirtschaftliches Archiv
Im Jahre 1913 gab Bernhard Harms, der spätere Gründer des Instituts für Weltwirtschaft, das erste Heft der Zeitschrift Weltwirtschaftliches Archiv heraus. Sein Ziel war es, damit ein Forum für die wissenschaftliche Darstellung und Analyse der Weltwirtschaft zu schaffen. Die Zeitschrift erwarb rasch hohe Reputation, nicht nur im Inland, sondern auch bei ausländischen Wissenschaftlern. Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums publiziert die Zeitschrift zwei Special Issues. mehr...
Bei der Energiewende geht es um mehr als Kosten
Laut Plänen der Bundesregierung soll der Primärenergieverbrauch bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent sinken, der Stromverbrauch soll um 10 Prozent zurückgehen. Das ist nur zu erreichen, wenn wir in allen Lebensbereichen weniger Energie verbrauchen. Ein knappes Drittel der 50 größten deutschen Städte könnte die Wohlfahrt durch Energieeinsparungen steigern, schreiben Sonja Peterson und Wilfried Rickels in ihrem neuen Beitrag in der Reihe IfW-Fokus. mehr...