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02.09.2010
 
 
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Wissensakkumulation und Wachstum

 

Mission

Neues Wissen gehört zu den wichtigsten Wachstumsdeterminanten in einer globalisierten Wirtschaft. Die Fähigkeit von Ländern und Regionen, neues Wissen zu generieren und auf andernorts generiertes Wissen zuzugreifen und dieses anzuwenden hat wesentlichen Einfluss auf deren langfristige Wachstumsperspektiven, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Lebensstandards der Menschen. 
Jüngere Entwicklungen in der endogenen Wachstumstheorie und der Neuen Ökonomischen Geographie haben zur Entwicklung komplexer Theorien dynamischer Spillovers und wissensbasierten Wachstums geführt. Allerdings ist die empirische Forschung in diesem Bereich weit hinter den ausgefeilten Theorien zurückgeblieben. 
Die zentrale Mission dieses Forschungsbereichs besteht in der empirische Erforschung der Determinanten wissensbasierten Wachstums. Ein besseres Verständnis wissensbasierten Wachstums setzt voraus, dass wir verstehen (i) warum und wo neues Wissen generiert wird, (ii) wie Wissen sich ausbreitet, (iii) wie neues Wissen das wirtschaftliche Wachstum beeinflusst und (iv) wie Wirtschaftspolitik, Institutionen und Infrastruktur das Wachstum in wissensbasierten Gesellschaften beeinflussen. Dies sind die Kernfragen, denen im Forschungsbereich Wissensakkumulation und Wachstum nachgegangen wird. 
Wir arbeiten im Wesentlichen empirisch und verwenden dabei vorzugsweise Methoden der Querschnitts- und Panelökonometrie (z.B. Matching-Ansätze, Instrument-variablenschätzungen oder „discrete choice“-Ansätze) sowie Ansätze der räumlichen Ökonometrie.

Unsere Forschungsarbeit ist in zwei eng verknüpften Projekten organisiert:

  • Wissensentstehung und Wissensausbreitung 
  • Quellen des Wachstums (2004-2009)

  

Kind mit Notebook © Trisha McCauley - Fotolia.com

 

Forschungsnetzwerk

Der Forschungsbereich Wissensakkumulation und Wachstum ist Mitglied der folgenden internationalen Netzwerke:

    • „DIME“ (Dynamics of Institutions and Markets in Europe). In diesem von der EU finanzierten Exzellenznetzwerk untersuchen Ökonomen, Sozialwissenschaftler und Wirtschaftsgeografen die ökonomischen und sozialen Konsequenzen der fortschreitenden Globalisierung in wissensbasierten Gesellschaften.
    • „Megacities-Megachallenge: Informal Dynamics of Global Change“. Dieses von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Schwerpunktprogramm verbindet Ökonomen und Sozialwissenschaftler in Deutschland, China und Bangladesh. Der Forschungsschwerpunkt des Programms liegt auf den Wechselwirkungen zwischen Prozessen des globalen Wandels, insbesondere Prozessen der Wissensakkumulation und Wissensausbreitung, und informellen Institutionen und Prozessen in megastädtischen Systemen.

Mehr Informationen finden Sie auf den offiziellen Webseiten dieser zwei Netzwerke. Entsprechende Links finden Sie in dem Bildfeld „Netzwerke“.

 

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