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21.05.2012
 
 
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Makroökonomische Politik und Konjunkturschwankungen

Das Projekt "Makroökonomische Politik und Konjunkturschwankungen" weist zwei Forschungsschwerpunkte auf. Auf der einen Seite wird die Rolle makroökonomischer Politik in der Bewältigung von Konjunkturzyklen diskutiert. Diese ist dann von besonderem Interesse, wenn die traditionellen Werkzeuge ihre Wirksamkeit verlieren. Auf der anderen Seite wird die Relevanz von Friktionen im Finanz- und Geldsektor in makroökonomischen Modellen hervorgehoben, da diese ein entscheidender Faktor in der gegenwärtigen Krise waren. Diese Friktionen schaffen einen entscheidenden Raum für Heterogenität zwischen Wirtschaftssubjekten und unter Firmen.
 
Der erste Teil des Projektes beschäftigt sich mit den möglichen Effekten makroökonomischer Politik, insbesondere Fiskal- und Geldpolitik, auf die Stabilisierung der Ökonomie aus einer makroökonomischen Perspektive. Es interagiert zu großen Teilen mit den Projekten über Geldpolitik und Arbeitsmarktökonomie. An dieser Schnittstelle erweitert dieses Projekt die Diskussion um Geld, Kapital, Handelspolitik und den Finanzsektor.
 
Der zweite Teil des Projektes befasst sich mit der makroökonomischen Rolle des Interbankenmarkts, Friktionen in der Kapitalbeschaffung, Leverage, der Nullgrenze von Zinsen und der Fragilität des Finanzsektors. Diese Themen weisen größte Relevanz für Zentralbanken und fiskalpolitische Entscheidungsträger auf, da sie die Grenzen der Politik aufzeigen. Schocks im Finanzsektor können möglicherweise neue und bis dato noch nicht gewählte Handlungsmöglichkeiten generieren.

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