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15.03.2010
 
 
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Geldpolitik in unvollkommenen Märkten

 

Agenda:

Der Forschungsbereich beschäftigt sich mit dem Transmissionsmechanismus und der Effektivität der Geldpolitik in einer Welt mit Rigiditäten und Marktunvollkommenheiten. Als Ausgangspunkt dient die beobachtete Inflations- und Outpersistenz, die mit neukeynesianischen Standardmodellen nicht hinreichend erklärt werden können. Indem wir diese Modelle mit realistischen Eigenschaften, wie unvollständigen Wettbewerb und Arbeitslosigkeit ausstatten, erwarten wir, diese Phänomene besser erklären zu können. Es werden dabei insbesondere die folgenden Forschungsfragen gestellt:

  • In welchem Ausmaß beeinflusst unvollkommener Wettbewerb die Wirksamkeit der Geldpolitik?
  • In welchem Ausmaß beeinflusst Arbeitslosigkeit (hervorgerufen durch Effizienzlöhne und Lohnverhandlungen) die Wirksamkeit der Geldpolitik?
  • Wie interagieren verzögerte Anpassungsprozesse auf den Arbeitsmärkten und Produktmärkten?
  • Beeinflusst die Abweichung von neoklassischen Arbeitsmärkten das optimale Verhalten der Geldpolitik?
  • Wie interagieren angebotsseitige Rigiditäten mit den realen Effekten der Geldpolitik?
  • Wie sind mittel- und langfristigen Effekte der Geldpolitik auf die Realwirtschaft?
  • Welche Folgen ergeben sich daraus für die Interaktion verschiedener Volkswirtschaften

Netzwerkaktivitäten:
Im Jahr 2006 hat das IfW das “Monetary-Macroeconomics Network“ gegründet. Es besteht aus mehr als 40 renommierten internationalen Forschern. Zu den kürzlich veranstalteten Ereignissen zählt das Symposium "The Phillips Curve and the Natural Rate of Unemployment", das im Juni 2007 am IfW veranstaltet wurde. Ein Teil der vorgestellten Papiere werden im European Economic Review veröffentlicht.

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