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11.02.2012
 
 
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Ländliche Entwicklung

Nach wie vor ist Armut in vielen Entwicklungsländern ein vorwiegend ländliches Phänomen. Daher ist die Entwicklung ländlicher Räume eine der großen Herausforderungen für viele Entwicklungsländer, insbesondere in Sub-Sahara Afrika, und eine zentrale Voraussetzung für das Erreichen der Millennium Development Goals. Ländliche Lebensräume zeichnen sich aus durch eine hohe Verwundbarkeit ihrer Bewohner etwa angesichts von Dürren. Andere exogene Schocks, beispielsweise Krankheit oder Preisschwankungen für Agrargüter, können angesichts der beschränkten Anpassungsmöglichkeiten ländlicher Haushalte und fehlender Versicherungs- und Kreditmärkte ebenfalls drastische Konsequenzen für die Wohlfahrt einzelner Haushalte haben. Vor diesem Hintergrund bearbeitet der Forschungsbereich in diesem Schwerpunkt zur Zeit die folgenden Projekte:

  •  Premiummärkte für Agrarerzeugnisse und ländliche Entwicklung

In diesem Projekt wird der Frage nachgegangen, inwieweit der Zugang zu Premiummärkten für landwirtschaftliche Güter (z.B. Fair Trade oder Biozertifizierung) einen Wohlfahrtsgewinn für afrikanische Kleinbauern darstellen kann.

  • Die Wohlfahrtswirkungen  der AIDS-Epidemie in Sub-Sahara Afrika

Dieses Projekt untersucht die Auswirkungen der AIDS-Epidemie auf ländliche Haushalte in verschiedenen afrikanischen Ländern. Zum einen wird  auf die kurz- bis mittelfristigen Anpassungen der Hinterbliebenen nach dem Tod eines Haushaltsmitgliedes eingegangen. Zum anderen wird in einer längerfristigen Betrachtung die Humankapitalbildung von AIDS-Waisen untersucht.

Fotalia_Afrika-Feld

Projektpartner: Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät (Universität Kiel)

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